Zahlreiche Landes- und Bundespreise beim Europäischen Wettbewerb

In der 68. Auflage des Europäischen Wettbewerbs sind 33 Schüler*innen des Lütjenburger Gymnasiums mit Landes- und Bundespreisen des Europäischen Wettbewerbs ausgezeichnet worden.

Die Covid-19-Pandemie führte uns eindrücklich vor Augen, wie wichtig die Digitalisierung für unser Zusammenleben in Europa ist. Jeder hat die Auswirkungen in seinem Alltag erlebt: Online-Shopping statt Einkaufsbummel, Distanzlernen statt Frontalunterricht oder privater Video-Chat statt Treffen mit Freunden sind nur einige Beispiele.

Der Europäische Wettbewerb hat in seiner 68. Runde dazu eingeladen, die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Europa zu reflektieren.

Im Rahmen dieses Schülerwettbewerbs haben sich unsere Schüler*innen mit verschiedenen Facetten dieses Megatrends auseinandergesetzt:

  • Wie wollen wir unseren Alltag mit digitalen Medien gestalten? Always on oder bewusst auch mal offline?
  • Wie wird sich die Digitalisierung weiterentwickeln? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz in unserem Alltag spielen und welche Rolle hat dann noch der Mensch?
  • Wie groß ist der ökologische Fußabdruck der Digitalisierung?

 Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in einem von der Pandemie geprägten Schuljahr sind viele herausragende Ergebnisse entstanden. 22 Schüler/innen unserer Schule konnten sich in der Ausscheidung auf Landesebene in Schleswig-Holstein erfolgreich durchsetzen, weitere elf bestanden in der bundesweiten Konkurrenz. (Überblick über die preisgekrönten Arbeiten)

Die Arbeit von Pontus Genz, Niklas Genz und Johanna Ebel aus dem 12. Jahrgang zum Thema „Ökobilanz eines Klicks“ konnte sogar den Titel „bundesweite beste Arbeit des Themas“ gewinnen. Die drei Oberstufenschüler haben ein fiktives Streitgespräch entworfen, in dem sie sehr fundiert aus verschiedenen Perspektiven die ökologischen Folgen zunehmender Digitalisierung problematisieren. Ein weiteres preisgekröntes Produkt ist etwa ein Podcast zum Thema "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" von Sophie Hoesch, Rebekka Mischke und Jenny Zietz:

 

 Allen Preisträger*innen gratulieren wir sehr herzlich!

 

 Der Europäische Wettbewerb besitzt an unserer Schule seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. In vier Klassenstufen haben sich in diesem Schuljahr 125 SchülerInnen am Wettbewerb beteiligt. Dieser Wert entspricht knapp einem Viertel unserer Schülerschaft. Die Auseinandersetzung mit den Themen des Wettbewerbs fördert die Europabildung und ist für jeden einzelnen bereits ein Gewinn, auch wenn er oder sie nicht zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählt.

 

 

   
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