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Erstklassige Unfallbetreuung aus Lütjenburg

Bei einem Wettkampf der Jugendabteilung des ASB in Kiel konnte die zweite Mannschaft der Schulsanitäter vom Schulzentrum Lütjenburg den ersten Platz erringen. Bei der Betreuung eines simulierten Unfalls stellten die Lütjenburger Schulsanitäter ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis. So werden sie beim nächsten Pfingstlager der Arbeiter-Samariter-Jugend die Gelegenheit haben, sich für den Bundeswettkampf zu qualifizieren.

Die KN vom 12.07.2014 berichten über den Erfolg der Schulsanitäter.

 

 

Erster Platz für Schulsanitäter

Diagnose, Notruf, Reanimation: Die Schüler mussten einen Unfall betreuen

Lütjenburg. Fleißiges Pauken und regelmäßiges Üben hat sich für sechs Schulsanitäter des Lütjenburger Schulzentrums jetzt ausgezahlt. Beim Wettkampf mit insgesamt 20 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein wurde die zweite Mannschaft des Zentrums in Kiel als Sieger ermittelt.

Den Pokal präsentierten Jessica Rittmann, Tjark Petersohn und Simon Bals am Freitag stolz ihrer Betreuerin Gerhild Pagel sowie den Schulleiterinnen Wolfgard Bock vom Gymnasium und Anke Jurgeneit von der Gemeinschaftsschule. Die erste Mannschaft mit Cindy Friedrichs, Frederik Hambach und Dorian Menke landete auf Platz sechs. Noch mehr als über die Trophäe freuen sich die Sieger allerdings darauf, beim nächsten Pfingstlager der Arbeiter-Samariter-Jugend teilnehmen und sich dort bei Wettkämpfen für den Bundeswettkampf qualifizieren zu können.

Sechs Schulsanitäter vom Schulzentrum Lütjenburg waren Spitze: Beim Vergleichswettkampf der Arbeiter-Samariter-Jugend holten sie den Sieg. Foto Braune

Bis dahin nutzen die Jugendlichen aber noch jede Gelegenheit, sich weiter durch den ASB-Ausbilder für Schulsanitäter im Kreis Plön, Erwin Andresen, schulen zu lassen. Nicht zuletzt ihm verdanken die Lütjenburger ihre Fähigkeiten, bei einem simulierten Unfall mit zwei Verletzten vorbildlich Erste Hilfe leisten zu können. Dazu hatte beim Landeswettkampf in der Kieler Hebbelschule eine exakte Diagnose der Verletzungen ebenso gehört wie ein Notruf mit allen wichtigen Informationen, ein Ganzkörperuntersuchung der „Opfer“ einschließlich Wundversorgung, psychischer Betreuung und sogar einer Reanimation an einer Übungspuppe.

Gefragt wurde allerdings auch nach theoretischem Wissen. Und weitere Punkte konnten die Sanitätsgruppen bei Geschicklichkeitsübungen mit Würfeln und Springseilen zum Testen ihrer Teamfähigkeit sammeln. Peb