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Die Grünen gewinnen bei den Juniorwahlen

Einmal ausprobieren, wie das Wählen geht, das konnten schon vor den eigentlichen Bundestagswahlen die Schülerinnen und Schüler des 10. bis 12. Jahrgangs am Donnerstag, dem 21.09.2017, im Rahmen der Juniorwahlen. Wenn es nach ihnen ginge, so würden die Grünen mit 29 Prozent die meisten Stimmen bekommen, müssten sich allerdings einen Koalitionspartner suchen. Da bieten sich z.B. die CDU (22 Prozent) und die SPD (14 Prozent) als Zweit- und Drittplatzierte an. Die FDP fuhr 13 Prozent ein, während die Linke 11 Prozent, „Die Partei“ 7 Prozent, die AfD 2 Prozent, die NPD und die ÖDP jeweils unter 1 Prozent der Stimmen erhielten. Die Wahlbeteiligung lag bei 84 Prozent.

Wie bei einer echten Wahl verteilten die Schüler eine Woche vorher Wahlbenachrichtigungskarten und legten Wählerverzeichnisse an. Ein Wahlvorstand aus Schülern der Klasse 12b und des 11er-WiPo-Kurses von Frau Strehl leitete die Wahl im Wahllokal „OLAZ“. Von der 1.-5. Stunde hatten die Klassen am Wahltag Zeit, ihre Erst- und Zweitstimme mit Hilfe eines Pin-Codes an den Wahlcomputern abzugeben. Seit Anfang des Schuljahres stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Dabei ging es um die Bedeutung von Wahlen und dem Wahlsystem in der Demokratie. Mit den Lütjenburger Schülern wählten dieses Mal eine Million Schüler bundesweit in über 3490 Schulen, ein neuer Rekord.

Folgendes Ergebnis ergab die Juniorwahl auf Bundesebene: