Unsere neue Schülerfirma: Ein Licht in der Dunkelheit

Viele Schülerfirmen des Gymnasiums Lütjenburg konnte im Rahmen des JUNIOR-Projekts des Institut für Wirtschaft in Köln schon beeindruckende Erfolge feiern. In diesem Jahr versuchen es Schülerinnen und Schüler mit einer Geschäftsidee, die in dieser Jahreszeit sicherlich jedem einleuchtet: Sie stellen LED-Leuchten für Flaschen und Lichterketten her. Die Kieler Nachrichten vom 29.11.2018 berichten ausführlich über die Schülerfirma "LeLaLux".

 
Diesen Schülern geht ein Licht auf
Die Lütjenburger Schülerfirma LeLaLux will mit eigenen Kreationen durchstarten
Von Imke Schröder

Lütjenburg. Seit Anfang des Schuljahres tüfteln acht Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs des Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrums an ihrer eigenen Schülerfirma namens LeLaLux. Sie stellen LED-Leuchten für Flaschen und Lichterketten her. Verkaufsstart ist am Freitags beim Adventsbasar des Schulzentrums. „Zuerst wollten wir etwas aus Fahrradreifen herstellen und dann Hundekörbchen aus alten Autoreifen, aber das sah alles recht hässlich aus“, sagt Lea Hagge. „Dann kamen wir auf die Idee mit den Lichtern, das kann gerade zur Weihnachtszeit jeder gebrauchen“, ergänzt Cederic Aßmann, der Vorstandvorsitzende der kleinen Schülerfirma.

Im Rahmen des Junior Projekts des Instituts für Wirtschaft in Köln muss die Firma auch Lohn für die Arbeitsstunden kalkulieren und Steuern an das Institut abführen. „Es sollen möglichst reale Bedingungen herrschen“, sagt der betreuende Lehrer Torsten Johanßon. Der 42-Jährige betreut die Arbeitsgemeinschaft der Schülerfirma gemeinsam mit Referendarin Yvonne Schütze.

Cederic Aßmann bastelte die ersten Korken zusammen, in die eine LED eingelassen ist, die dann das Flascheninnere beleuchtet. Das Produktionsteam von Lea Hagge, Lara Anderson und Henrike Jipp will bis zum Adventsbasar am Freitag insgesamt 50 Lichterketten fertig basteln, die für 9,50 Euro das Stück verkauft werden sollen. Die Licht-Korken sollen 4,90 Euro kosten.

Das Startbudget für die Produktion stammt aus Anteilsscheinen, die die Schülerinnen und Schüler für zehn Euro pro Schein verkauft haben. Am Ende des Schuljahres soll die Schülerfirma dann aufgelöst und das Geld an die Anteilseigner ausgezahlt werden. „Was mit dem Gewinn passiert, wird dann im Sommer auf einer Anteilseignerversammlung beschlossen“, so Johanßon. Spannend war es, wie die Ware ihren Weg nach Lütjenburg fand: „Lichterketten sind gerade zurzeit sehr begehrt, und unsere technischen Einzelteile kamen aus Fernost, da war auch nicht sicher, ob die rechtzeitig ankommen würden. Aber es ist alles überraschend glatt gegangen“, erzählt Aßmann. Der Name der Schülerfirma war schnell gewählt: „Wir haben zwei Leas, zwei Laras und eine Lena im Team, daraus wurde dann LeLaLux“, fassen die Schwestern Lea und Lara Hagge zusammen, die für das Marketing verantwortlich sind und ihre große Schwester zum Logoentwurf überreden konnten. Wie bei einer richtigen Firma gibt es außerdem eine Finanzabteilung, die Nico Schroeder übernommen hat, und eine Verwaltung, in der Lena Busch gerade an der aktuellen Homepage bastelt. Denn nach dem Schulbasar soll der Verkauf bei anderen Basaren weitergehen.

Der Adventsbasar beginnt am Freitag, den 30. November, um 14.45 Uhr im Schulzentrum.

Die Schüler des 12. Jahrgangs des Schulzentrums in Lütjenburg verkaufen ihre Lichtentwürfe auf dem Adventsbasar. ©

 

   
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