Der Förderverein dankt für Ihre Mithilfe!

Sehr geehrte Eltern,

die diesjährige SCHULEURO-Aktion des Fördervereins ist dank Ihrer großzügigen Hilfe mit einem sehr positiven Ergebnis zu Ende gegangen.

Zu den vom Förderverein unterstützten Projekten zählen etwa die Gestaltung des Westhofs und des Schulteich-Geländes, die Schulchronik, Klassen- und Austauschfahrten, diverse Wettbewerbe oder zahlreiche Anschaffungen der Fachschaften, um den Unterricht materiell zu verbessern. All diese Projekte kommen allen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Lütjenburg zugute.

Im Namen des Fördervereins danke ich Ihnen sehr herzlich für Ihre vielen kleinen und großen Spenden!

D. Fraesdorff

 

Vortrag von Mojib Latif zum Jubiläum

Die Sektion Lütjenburg der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft besteht in der heutigen Form seit 30 Jahren. Daher wird am Dienstag, dem 04.11.2014 eine kleine Jubiläumsveranstaltung stattfinden. Hierzu sind alle Mitglieder, Freunde und Förderer unserer Sektion herzlich eingeladen. Die Veranstaltung wird in der Mensa des Schulzentrums Lütjenburg stattfinden und um 18 Uhr beginnen. Ab 17:30 Uhr kann man bereits im Foyer eine Ausstellung ansehen.

Den Festvortrag hält ab 19:30 Uhr (ebenfalls in der Mensa) Herr Prof. Dr. Mojib Latif zum Thema "Was macht eigentlich das Ozonloch?". Herr Prof. Latif ist Leiter des Forschungsbereiches Ozeanzirkulation und Klimadynamik am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.

 Das Ozonloch ist eine starke Ausdünnung der Ozonschicht insbesondere über der Antarktis. Ursache der Ozonzerstörung sind hauptsächlich die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Das sich hauptsächlich in der Stratosphäre befindliche Ozon filtert die aggressive ultraviolette (UV-) Strahlung. Ein Rückgang des Ozongehalts würde das Risiko für Hautkrebs und Umweltschäden deutlich erhöhen. Im Jahr 1987 wurde Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht beschlossen. Jüngste Forschungsergebnisse belegen, dass das Protokoll wirkt und die Ozonschicht beginnt, sich langsam zu erholen. Aber wie sicher können wir sein, dass sich die Ozonschicht wirklich wieder ganz erholen wird? Und wie sehen die Verhältnisse zurzeit bei uns auf der Nordhalbkugel aus?

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

Elternbrief zum neuen Schuljahr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

auch zum Start in das Schuljahr 2014/2015 hat Frau Bock wieder einen Brief an Sie und Euch geschrieben, in dem die wichtigsten personellen und strukturellen Veränderungen und Neuigkeiten zusammengefasst sind.

Sie können diesen Brief hier als PDF-Dokument herunterladen.

Vortrag über Korea

Die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft lädt erneut zu einem ebenso interessanten wie aktuellen Vortrag ein. Am Dienstag, dem 20.05.2014, wird Prof. Dr. Eckart Dege ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums über "Nord- und Südkorea - die ungleichen Brüder" sprechen. Herr Dr. Dege war von 1985 bis 2007 apl. Professor am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

 Der Vortrag vergleicht die Entwicklungsstrategien der beiden koreanischen Staaten, die vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Kultur und Geschichte zu völlig konträren Ergebnissen führten. Beide Teilstaaten standen vor dem Problem, dass die agraren Ressourcen nicht mehr ausreichten, die stark gewachsene Bevölkerung zu ernähren. Das dichter besiedelte Südkorea, das bereits in den 1950er Jahren mit diesem Problem konfrontiert wurde, wählte den Weg der Weltmarktintegration seiner Wirtschaft. Mit immer anspruchsvolleren Exportoffensiven entwickelte es sich innerhalb nur einer Generation von einem der ärmsten Agrarländer zum zehntgrößten Industriestaat der Erde.

Das mit Rohstoffen reicher ausgestattete und ursprünglich stärker industrialisierte Nordkorea wählte den Weg der Abkopplung vom Weltmarkt, um seine politische Eigenständigkeit zu behaupten. Dass es dabei stärker auf die Hilfe seiner sozialistischen Bruderländer angewiesen war, als es zugeben wollte, stellte sich erst heraus, als mit der Transformation der ehemaligen sozialistischen Länder Mittel- und Osteuropas diese Hilfe wegbrach.

Der Vortragende, der die Entwicklung in beiden koreanischen Staaten seit Beginn der 1970er Jahre während zahlreicher Forschungsaufenthalte verfolgt hat, wird die Entwicklungswege beider Staaten anhand von Lichtbildern vergleichend nachzeichnen.

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Gäste herzlich willkommen.

Eintritt für Nichtmitglieder 5,- €; Schüler und Studenten frei.

 



Prof. Dr. med. Manfred James Müller

Vortrag über gesunden Lebensstil

Nur wenige Tage nach dem verschobenen Vortrag von Herrn Prof. Bosch lädt die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft bereits zu einem weiteren interessanten Vortrag ein. Am Dienstag, dem 25.03.2014, wird Prof. Dr. med. Manfred James Müller ab 19:30 Uhr im Hörsaal des Schulzentrums zum Thema sprechen: "Was ist ein gesunder Lebensstil oder warum ist es so schwer, gesund zu leben?". Herr Prof. Müller ist Direktor des Instituts für Humanernährung und Lebensmittelkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 

Ein gesunder Lebensstil ist durch regelmäßige körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, ein "gesundes" Körpergewicht, lebenslanges Nichtrauchen und einen angemessenen Umgang mit Stress und Belastung charakterisiert. Diese Empfehlungen sind wissenschaftlich begründet, ihr gesundheitlicher Nutzen ist vielfach belegt. Die heute hohe Zahl Lebensstil- oder auch Ernährungs-abhängiger Erkrankungen (wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Gicht) belegt, dass ein gesunder Lebensstil nur schwer realisiert werden kann. Neben individuellen Faktoren erschweren die Kontexte unseres Miteinanders und auch unsere Lebensbedingungen die Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag. Ökonomische Faktoren bestimmen wesentlich unser Konsumverhalten und vice versa leben wir alle davon, dass wir konsumieren.

Die Grenzen unseres ökonomischen Wachstums werden anteilig durch dessen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen und seiner Umwelt bestimmt. Eine die Gesundheit der Bevölkerung fördernde Gesundheitspolitik muss unter Berücksichtigung von Bildungs-, Familien-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik die Umsetzung eines gesunden Lebensstils im Alltag erleichtern.

 

   
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