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Architektur aus erster Hand

Im Rahmen der Kulturschulaktionen hatte die Klasse 9a am vergangenen Donnerstag, dem 11. Mai 2017, die Chance, aus erster Hand Informationen zum Berufsbild und den Aufgabenbereichen eines Architekten zu erhalten. Der selbstständige Lütjenburger Architekt Jan-Oliver Bauer, selbst ehemaliger Schüler unserer Schule und Vater eines zukünftigen Fünftklässlers, nahm sich 90 Minuten Zeit, in den Kunstunterricht der Neuntklässler zu kommen.

Zu Beginn des Vortrages erfuhren die Schülerinnen und Schüler etwas über den Ausbildungsweg eines Architekten. Dabei betonte Herr Bauer, dass er selbst im Rahmen seines Berufspraktikums in der neunten Klasse auf die Idee gekommen sei, Architekt zu werden. Daher biete er auch immer wieder interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, bei ihm ein Praktikum zu absolvieren. So hatte er auch zu diesem Vortrag eine Schülerin der Gemeinschaftsschule mitgebracht, die zurzeit Praktikantin in seinem Architekturbüro ist.

Neben den vielseitigen und interessanten Anforderungen, die an einen Architekten gestellt werden, lernte die 9a anhand von Vorher-Nachher-Fotos eines kernsanierten Einfamilienhauses aus den 60er Jahren auch die direkten Arbeitsresultate von Herrn Bauer kennen. Nach den ersten Reaktionen zu den Vorher-Fotos („Das sieht aus wie bei meiner Oma!“) drückten viele der Schüler/innen ihre Verblüffung und Begeisterung aus, wie man mit Einfühlungsvermögen und einem Blick für die vorhandenen Vorgaben aus einem altmodisch wirkenden Gebäude einen modernen Wohlfühlort für eine junge Familie gestalten kann.

Abschließend vermittelte Herr Bauer der Klasse mit Fotos der Zwischenschritte auf der Baustelle ein Gefühl für die vielfältigen Arbeitsabläufe, die sich hinter einem gekonnten Resultat verbergen, und stellte sich bereitwillig den interessierten Fragen der Gruppe.

Wir danken Herrn Bauer herzlich für die aufschlussreichen Einblicke, die er den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a in seine Arbeitswelt gewährt hat. (WK)