Kiel/Lütjenburg. 45 Schülerzeitungsredaktionen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hatten beim 11. Schülerzeitungswettbewerb der Provinzial um attraktive Preise mit journalistischem Bezug gewetteifert. Bei den weiterführenden Schulen überzeugte unter den digitalen Beiträgen „Hoffmännchen“ vom Gymnasium Lütjenburg am meisten – und bekam deshalb nun die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über die Medienwelt mit sh:z-Chefreporter Martin Schulte.
Im Fokus dabei waren: Wie gehen die Schülerzeitungsredakteure an ihre Themen heran, wie sehen sie die Medien und ihre Lokalzeitungen, finden sie sich und ihre Lebenswelt dort überhaupt wieder? Während einer spannenden Doppelstunde diskutierten die elf- bis 16-ährigen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten mit dem extra aus Flensburg angereisten Chefreporter. „Ich fand es klasse, wie reflektiert und interessiert die Jugendlichen sich beteiligt haben, welche Bandbreite sie in ihrer Schülerzeitung abbilden und dass sie bereits wichtige Grundsätze verinnerlicht haben, nämlich ein Thema von unterschiedlichen Seiten zu betrachten und für eine Geschichte gründlich zu recherchieren,“ war Schulte im Anschluss angetan.
Er bot den Schülerinnen und Schülern spontan die Möglichkeit an, ein aktuelles Thema für den sh:z umzusetzen und Stimmen zum von der Landesregierung für das kommende Schuljahr angekündigten Handyverbot bis zur neunten Klasse in einem Pro & Contra einzuholen.
Sehr zur Freude von WiPo-Lehrerin Maren Strehl, deren Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlpflichtkurs Medienpraxis, gerade von einem spannenden Berlin-Aufenthalt inklusive Besuch im Bundestag zurück, sich mit der ebenfalls von ihr betreuten “Hoffmännchen“-Redaktion an der Diskussionsrunde beteiligten.
Fotos: Lene Baltzer