Am Dienstag, dem 15.07.2025, unternahmen die Klassen 9a und 9b mit Frau Strehl und Herrn Ulrichsen eine Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme im Süden Hamburgs. Der Rundgang über das 15 Hektar große Gelände führte am Bahnhof, wo die Menschen mit Waggons aus ganz Europa angekommen waren, am Ziegeleiwerk, an Unterbringungshäusern und am Krematorium, wo die Verstorbenen verbrannt worden waren, vorbei. In einem Dokumentationszentrum konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die Biografien einzelner Inhaftierter wie Kurt Schumacher, nach dem Krieg einem der bedeutendsten SPD-Politiker der jungen Republik, über den Hamburger Boxer Johann Wilhelm Trollmann, einem Sinto, oder über die jüdischen Schwestern Hédi und Livia Szmuk aus Rumänien u.a.informieren. Dabei erfuhren sie, dass die Nationalsozialisten Menschen auch über unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen ermordet hatten, in Neuengamme waren es über 50.000 Opfer gewesen. Die Schüler waren sehr betroffen, dass in Hochwacht ein Außenlager von Neuengamme war, wo die Verfolgen Kreiselkompasse für die V2-Raketen produzierten.
Bilder: Sr