MEDIENNETZ
Für Lehrkräfte
Digitale Medien sind längst Teil des schulischen Alltags. Klassenchats, soziale Netzwerke und digitale Trends wirken zunehmend in den Unterricht hinein – oft unabhängig von schulischen Regeln oder pädagogischen Zielsetzungen. Konflikte, die außerhalb der Schule entstehen, werden im Klassenraum sichtbar. Gleichzeitig zeigen sich bei Schülerinnen und Schülern vermehrt Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder emotionale Überforderung.
Lehrkräfte erleben zunehmend, dass medienbezogene Themen in den Unterricht hineinwirken und pädagogische Aufmerksamkeit erfordern – zusätzlich zu den vielfältigen Aufgaben des Schulalltags.
Das MEDIENNETZ versteht sich als ergänzende, schulisch angebundene Unterstützungsstruktur. Es ersetzt keine bestehenden Zuständigkeiten, sondern ergänzt die Arbeit von Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulleitung.
Das MEDIENNETZ:
• bietet Orientierung und Einordnung bei medienbezogenen Fragestellungen
• fungiert als Anlaufstelle für allgemeine Medienfragen
• unterstützt die Präventionsarbeit der Schule
• entlastet Lehrkräfte durch niedrigschwellige Angebote außerhalb des regulären Unterrichts
Ziel ist es, medienbezogene Herausforderungen frühzeitig aufzufangen, bevor sie zu größeren Konflikten oder Belastungen werden.
Literatur & Materialien
Studien & Leitlinien:
Lesetipps:
• Wir verlieren unsere Kinder! Gewalt, Missbrauch, Rassismus – Der verstörende Alltag im Klassen-Chat (Silke Müller, 2025)
• Kinder stärken in Zeiten der Digitalisierung (Damberger/Hübner, 2024)
• Digitale Medienwelt und Pädagogikunterricht (Martin/Wedding/Schützenmeister, 2021)
Programme & Initiativen:
• Internet-ABC. Wissen, wie’s geht!
• Analog. Digital. Miteinander. Empfehlungen zur Umsetzung von verpflichtenden Regelungen für Smartphones und Smartwatches an niedersächsischen Schulen
• Werkzeugkasten für den Schulalltag. Impulse, Materialien und Links für die Praxis auf Basis eines gemeinsamen Entwurfs der Bundesländer Niedersachsen und Hamburg