Kunst trifft politische Bildung: 17 Auszeichnungen beim Europäischen Wettbewerb gehen nach Lütjenburg
Am 30. Juni 2026 wurden im Kreishaus Plön insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lütjenburg mit einem Landespreis des Europäischen Wettbewerbs ausgezeichnet. Landrat Björn Demmin und Kreispräsidentin Hildegard Mersmann würdigten die Leistungen der Jugendlichen in einer feierlichen Veranstaltung und betonten die Bedeutung des Wettbewerbs für die politische Bildung und die Förderung kreativer Ausdrucksformen.
Der Europäische Wettbewerb ist der älteste schulische Wettbewerb Deutschlands und zählt zu den größten seiner Art: Rund 75.000 Schülerinnen nahmen bundesweit teil, davon etwa 3.600 in Schleswig-Holstein. Vor diesem Hintergrund ist die hohe Zahl an ausgezeichneten Beiträgen unserer Schule ein bemerkenswerter Erfolg.
Die diesjährige Wettbewerbsrunde forderte Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich mit Fragen rund um Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Kinderrechte und europäische Werte auseinanderzusetzen. Besonders erfolgreich waren die Arbeiten, die im Kunstunterricht der 5. Klasse von Frau Wegner-Krispin und der 7. Klasse von Frau Konnopka entstanden.
Drei Schülerinnen aus dem WiPo-Unterricht der Oberstufe reichten einen Videobeitrag ein, der sich mit der Gefährdung von Menschenrechten angesichts des Klimawandels auseinandersetzte.
Neben den 14 Landespreisen erzielten Petter Genz, Isa Glüsing und Julia Petelin sogar einen Bundespreis – eine der höchsten Auszeichnungen des Wettbewerbs. Diese besondere Leistung wurde von Landrat Demmin und Kreispräsidentin Mersmann mit großem Respekt hervorgehoben.
Die Erfolge beim Europäischen Wettbewerb zeigen eindrucksvoll, dass unsere Schule kreative Europabildung ermöglicht und sowohl die ästhetische Bildung im Fach Kunst als auch die politische Urteilsfähigkeit im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht auf hohem Niveau fördert.
Eine Übersicht der Lütjenburger Preisträger gibt es hier.
Text: T. Johanßon
Fotos: A. Wegner-Krispin