Traditionelle Sporteinheit kurz vor Schluss

Zwei Tage, bevor das Schuljahr 2016/2017 seine Pforten schließt, betätigte sich die Schülerschaft des Gymnasiums noch einmal - wie in jedem Jahr zu dieser Zeit - in verschiedenen Sportarten. Vom Völkerball über Handball, Badminton, Hockey und Volleyball bis zum Frisbee-Werfen waren die Schülerinnen und Schüler gefordert. Das Wetter spielte glücklicherweise mit, und so konnte der Spieletag in entspannter und zugleich engagierter Weise über die Bühne gehen. Frau Tüxen hat einige Momente im Bild festgehalten, die wir Ihnen und Euch hier präsentieren.

Lütjenburger Musik-Allerlei

So einen Abend hat das Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum Lütjenburg schon einige Jahre lang nicht mehr erlebt: Die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium boten am Dienstag, dem 18.07.2017 gemeinsam eine selten zu hörende musikalische Vielfalt auf - von Fünftklässlern bis zur Abiturientin. Verschiedene Musikstile waren ebenso vertreten wie zahlreiche unterschiedliche Instrumente. So entstand unter der Regie der Musikpädagogen Cordelia Müller und Max Berghaus ein kurzweiliger Abend, der von Freda Ziarkowski charmant moderiert wurde. Das Gymnasium wurde durch die BigBand, die Bläserklassen, den Chor und die Abiturientin Marie Zorndt vertreten, die Gemeinschaftsschule durch den Wahlpflichtkurs der 7. Klassen und die Klasse 5c; dazu kamen die Gesangs-AG und die Lehrerband des Schulzentrums sowie die Trommelgruppe des Jugendaktionszentrums. Das war ein musikalischer Abend, der einen Einblick in die vielfältige musikalische Arbeit gegeben hat, die tagtäglich im Schulzentrum geleistet wird.

Wir danken den Akteuren und besonders auch Thomas Genz, der uns die folgenden Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Eistüte trifft auf Eistüte

Von „Was wollen Sie?“ oder „Ihr braucht ja gar kein Eis, ihr habt ja schon eins“ bis wortloses Staunen waren die Reaktionen beim „Kunst-Happening“ am sonnigen Freitagmorgen des 14. Juli 2017, als die Klasse 7c mit überdimensional großen Eistüten durch Lütjenburg in Richtung Marktplatz stolzierte und vor dem Eiscafé Giovanni L. eine Kugel Eis bestellte.

Die Schüler hatten die übergroßen Eistüten aus Draht und Pappmaché in ihren Kunststunden über mehrere Wochen geformt und bemalt. An diesem Freitag nun war der Tag der Präsentation. Schon der Weg in Richtung Innenstadt erregte bei einigen Passanten Aufsehen. Mit ihren Eistüten im Arm stellten sich die Schüler dann vorerst wortlos vor den Tresen des Eiscafés, um eine Reaktion bei der Verkäuferin herauszufordern. Diese war ebenso sprachlos und auf derlei Ereignis am frühen Morgen scheinbar nicht eingestellt. Das Eiscafé zeigte sich dennoch beeindruckt und reagierte mit einem großzügigen Preisnachlass. (Antje Konnopka)

Unsere Lütje Natur in Ungarn

„We use all of what we take from nature!” erklärt Suzanne Nottaway vom Stamm der Anishinabe aus Quebec. Wie diese indianische Sichtweise der Nachhaltigkeit an Schüler weitergegeben werden kann, untersuchen derzeit kanadische Wissenschaftler in einem Inklusionsprojekt. Polarlichter im Klassenraum? Wie das geht, demonstrierte Philippe Jeanjacquot aus Frankreich mit seinem Modell [weitere Projekte sind hier einzusehen]. Das sind jedoch nur zwei Beispiele für innovative naturwissenschaftliche Unterrichtsideen „von Lehrern für Lehrer“, die sich vom 28.06. bis 02.07.2017 zum internationalen Science on Stage in Debrecen/ Ungarn, trafen. 450 Projektteilnehmer aus 32 Ländern gaben Einblicke in ihre Projekte und knüpften Kontakte untereinander.

Ein besonderer Jahrgang verlässt die Schule

Mit den Abiturienten von 2017 verlässt der einzige reine G8-Jahrgang - und zugleich der auf absehbare Zeit letzte G8-Jahrgang - das Gymnasium Lütjenburg. Mit zwei Klassen war es zudem ein kleiner Jahrgang. Die verkürzte Schulzeit hat jedoch keineswegs zu einer weniger intensiven menschlichen Verbindung mit der Schulgemeinschaft geführt - im Gegenteil: Während der stimmungsvollen Verabschiedung der Abiturienten in der Aula am 01.07.2017 wurde (eingerahmt von musikalischen Beiträgen unserer Big Band sowie Reden und Grußworten) mehrfach deutlich, dass es für Schüler, Eltern und auch Lehrkräfte ein besonderer Abschied war.

Fernsehen hinter den Kulissen

Am Mittwoch, dem 28.06.2017, besuchte der Wahlpflichtkurs Medienpraxis mit Frau Strehl die Räumlichkeiten des Kieler Außenstudios von RTL Nord, um mal zu schauen, wie „Fernsehen gemacht wird“. RTL Nord produziert regionale Beiträge z.B. für „RTL Nord“ täglich um 18:30 Uhr. Nach einer Führung durch die Redaktion mit Schnitt- und Tonplätzen stellte uns Kirsten von Keitz, Chefin vom Dienst, den Sender vor. Parallel dazu ging es um Learning by doing, denn Charlotte Corves und Lena Joeres filmten unseren Besuch, der noch vor Ort vom Team zu einem Film verarbeitet wurde.

Schüler machen Radio

Am Freitag, dem 23.06.2017 unternahm der Wahlpflichtkurs Medienpraxis des 10. Jahrgangs mit Frau Strehl eine Exkursion zum Stand des Offenen Kanals auf der Kieler Woche. Dort wurde der Begriff "Medienpraxis" in seiner usprünglichen Bedeutung mit Inhalt gefüllt, denn die Schülerinnen und Schüler wurden selbst am Erstellen eines Radiobeitrags beteiligt. Frau Strehl hat uns Eindrücke dieser nicht alltäglichen Exkursion geschickt.

Der etwas andere Schultag

Am Dienstag, dem 20.06.2017, waren die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lütjenburg sportlich gefordert: Statt Aufsätze zu schreiben, Mathe-Aufgaben zu rechnen oder Vorträge zu halten, mussten sie im Rahmen der diesjährigen Bundesjugendspiele laufen, werfen oder springen. Nachdem es während der Eröffnung durch Herrn Seidel noch etwas frisch gewesen war, gesellte sich später die Sonne dazu, und so wurden die Bundesjugendspiele zu einer Sommerveranstaltung mit guten Rahmenbedingungen. Frau Tüxen hat wieder einige Fotos gemacht, von denen wir hier ein paar präsentieren - offensichtlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. :)

Preisverleihung für die besten Nachwuchsmathematiker

Am diesjährigen Wettbewerb "Känguru der Mathematik" nahmen bundesweit über 900.000 Schülerinnen und Schüler aus über 10.000 Schulen teil. Vom Gymnasium Lütjenburg haben sich 70 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 7 mit den Mathematik-Aufgaben beschäftigt, das sind etwa 30% der Schüler dieser drei Jahrgänge. Die erfolgreichsten elf dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Freitag, dem 02.06.2017 geehrt worden und haben Preise für ihre Leistungen erhalten. Wir gratulieren herzlich!

Wildbild Lütjenburg

Am Freitag, dem 28. April 2017, fand in den Holstenhallen in Neumünster parallel zur diesjährigen „Outdoormesse“ ein Vernetzungstreffen des Wildkameraprojektes statt, zu dem die Leiter des Projektes, Sonja Graumann und Bonke Häger, geladen hatten. Das Projekt des Landesjagdverbandes verläuft in Kooperation mit mehreren Schulen Schleswig-Holsteins. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Schüler (14 – 18 Jahre) auf die heimische Natur zu lenken. Sie sollen Zusammenhänge zwischen dem Klima, dem Wasserhaushalt, dem Boden und dem Lebensraum von Tieren und Pflanzen erkennen können. Im Vordergrund steht die wissenschaftliche Arbeit mit den Wildkameras, die vom LJV gestellt wurden. So können die Jugendlichen sich mit der heimischen Tierwelt beschäftigen und gewinnen einen Einblick in ausgewählte Tätigkeiten des Jagdbetriebes.

 Ziel der Veranstaltung war es, die ersten Ergebnisse des laufenden Projektes vorzustellen. Die Reihe der Präsentationen leiteten Schüler der Klasse 11b unseres Gymnasiums ein. Seit Mitte Dezember nutzt die Klasse im Zuge des Biologieprojekts „Ökologische Freilanduntersuchungen am H.-v.-F.-Schulzentrum“ unter anderen Wildkameras, um Wildtiere an unserer Schule zu untersuchen

Sport, Kultur und Kulinarisches

oder … Austern contra Burger ;-)

Zur 29. Teilnahme einer Lütjenburger Mannschaft am 100 km Staffellauf „Relais du Semnon“ in Bain-de-Bretagne stellte das Gymnasium Lütjenburg Ende September 2016 bereits zum zweiten Mal eine reine Schülergruppe vom Unterricht frei. - Vielen Dank dafür! - Neben den sechs Läuferinnen und Läufern konnte erstmals auch der in den Regeln vorgeschriebene Fahrradbegleiter aus den eigenen Reihen „rekrutiert“ werden, der sich die 100 km mit einem der beiden mitgereisten Betreuer teilte. Vier der deutschen Jugendlichen wurden von Freunden in Bain-de-Bretagne aufgenommen, die sie bereits aus dem Schüleraustausch und dem im Sommer 2016 in Lütjenburg stattgefundenen internationalen Jugendcamp kannten. Bei der Anreise am Freitagabend stellten dann auch die anderen Jugendlichen erleichtert fest, dass ihre anfänglichen Bedenken wegen eventueller Sprachbarrieren unbegründet waren.

   
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